Wir Über Uns » Die Oratorianer
Philipp Neri
Philip Neri (1515 bis 1595) lebte im 16. Jahrhundert in Rom. Geboren in Florenz kam er als Jugendlicher in die Ewige Stadt.
Er wollte dem Evangelium eine konkrete Gestalt geben. Das tat er, in dem er in die Hospitäler der Stadt ging und Kranke pflegte.
"Wann wollen wir anfangen, gut zu sein", mit dieser Frage lud er die Menschen auf den Straßen Roms ein, mit ihm in der Heiligen Schrift zu lesen, zu beten und sich in den Dienst der Armen und Kranken zu stellen.
Aus diesen Treffen und Aktionen entstand das Oratorium, eine Gemeinschaft von Menschen, die ernst machen mit dem Glauben.
Das Aachener Oratorium
Gegründet 1956, ist es hervorgegangen aus einem Kreis von Theologiestudenten, die in der Seelsorge nach dem Vorbild des heiligen Philipp Neri zusammenarbeiten wollten.
Der Bischof übergab den jungen Oratorianern eine neue Pfarre im Westen Aachens. Neben verschiedenen anderen Aufgaben etwa in Studenten-, Schul- oder Militärseelsorge war die Pfarrseelsorge eine Hauptaufgabe der Priestergemeinschaft. 1968 führte diese Arbeit zur Gründung des Haus Hörn. Zunächst als Altenheim gebaut, wurde es nach den Anforderungen der Menschen und der Zeit immer wieder erweitert und ausgebaut. Mit dem Bau des Hospizes übernahm das Oratorium die Trägerschaft des Hauses von der kath. Pfarrgemeinde St. Sebastian.
Pfarrer Dr. Paul Türks
Pfarrer Türks gehörte zur Gründungsgeneration des Aachener Oratoriums. Er war der erste Pfarrer der neugegründeten Pfarrgemeinde St. Sebastian. In den 60iger Jahren des vergangenen Jahrhunderts eröffnete er nach Kindergarten und Jugendzentrum 1968 ein Altenheim. Mit großer Wachheit reagierte er auf die Erfordernisse der Zeit und der Menschen. Zusammen mit der Heimleiterin Clementine Louven baute er das Haus zu einem modernen Wohn- und Pflegezentrum aus.
Ein großes Anliegen war ihm die Hospizarbeit, die er im angelsächsischen Sprachraum kennengelernt hatte, und im ersten stationären Hospiz Deutschlands nach Aachen geholt hat.