Begegnungszentrum » Aktuelle Aktionen

Dance of Life

veröffentlicht am 31. August 2020

Herzlich willkommen
bei
Dance of Life,
einer kleinen Auszeit
für Frauen
einmal im Monat an einem Donnerstag
17:30 – 19:00 Uhr
im Begegnungszentrum Haus Hörn!

Mit Übungen in Ruhe und Bewegung
auf der Basis der Alexander-Technik
stärken wir unser Körperbewusstsein
und freuen uns beim freien Tanzen
an unserer neu gewonnenen Bewegungsqualität.
Keinerlei Vorkenntnisse nötig!
Kosten: keine

Termine August bis Dezember 2020:
17.09., 08. 10., 05. 11., 10. 12. 2020

Ansprechpartnerin:
Marianne Merbeck
Tel. 7.55.23 oder Mail: marianne-4402@web.de

Meditation des Tanzes (abgesagt)

veröffentlicht am 31. August 2020

Diese Veranstalungsreiche ist abgesagt

Tänze im Kreis
zu klassischer, traditioneller,
moderner und religiöser Musik

5 Tanzabende

mit Claudia Schraml-Tigler
„Zuversicht“
…weil wir wissen,
dass die Kraft eines jeden,
die Welt verändern kann…

Alle, die Freude haben an Bewegung zu Musik, Innehalten im Alltag, Begegnung im Tanz sind herzlich eingeladen.

Information und Anmeldung:
Sich verbinden im Kreis, sich berühren lassen von der Schönheit der Musik und der Tänze, Leichtigkeit spüren, gemeinsam tanzend Freude erleben. Musik, Tanz und Stille wirken ausgleichend und entspannend.
Die Tänze sind so gewählt, dass sowohl Anfängerinnen und Anfänger als auch Geübtere mitmachen können.

Die Tanzabende bilden eine zusammenhängende Einheit.
Es ist empfehlenswert, bequeme Kleidung und leichte Schuhe zu tragen.

Zeiten: Mo 5.10. / 12.10. / 19.10. / 26.10. / 2.11.2020
19:00 – 20:30 Uhr
Ort: Begegnungszentrum Haus Hörn, Saal
Johannes-von-den-Driesch-Weg 10
52074 Aachen

Anfahrt siehe: www.haus-hoern.de/kontakt/ Eingang Hofseite
Kostenbeitrag: 25 €
Bitte Anmeldung bei:
Email: c.schraml-tigler@t-online.de oder T: 0157 50691125

Zur Person Claudia Schraml-Tigler:
Seit ich 2010 die Meditation des Tanzes kennengelernt habe, bin ich begeistert von der Kraft und Tiefe der Choreographien, durch die ich mich oft gestärkt und beglückt fühle. 2013-2015 habe ich die Ausbildung zur Dozentin am Ausbildungsinstitut Meditation des Tanzes – Sacred Dance bei Heidi Hafen, 2018-2019 das Aufbaustudium bei Friedel Kloke-Eibl und Saskia Kloke absolviert.
Es ist mir ein Anliegen, die Meditation des Tanzes mit anderen Menschen zu teilen und weiterzugeben."

2020 – Corona, meine Maske und Ich

veröffentlicht am 7. Mai 2020

Liebe Bewohnerinnen
und Bewohner von Hörn, Königshügel, Muffet,

wenn wir in ein oder zwei Jahren auf diese Zeit zurückblicken, werden wir feststellen, dass es eine ziemlich unwirkliche Situation war.

Die meisten von uns sind in irgendeiner Form mehr oder minder stark von den Einschränkungen betroffen, viele haben Angst, manche sind genervt und wieder andere vermissen die geselligen Aktivitäten.

Alle stehen neuen Fragen gegenüber!

Wenn wir aus der Zukunft zurückblicken, werden viele Fragen
beantwortet sein.

Um als Viertel eine gemeinsame Erinnerung zu schaffen,
möchten die Stadtteilkonferenz Hörn, Königshügel, Muffet und das Pluspunkt
Begegnungszentrum Hörn eine Plattform anbieten:

 „2020: Corona, meine Maske und ich“

Wir möchten Ihre Bilder auf der Internetseite der Stadtteilkonferenz sammeln und darstellen, die ein Foto mit Maske und zwei Statements (als Stichworte) enthalten.

Die Statements beziehen sich auf das, was man in der Zukunft
aus dieser Zeit vermissen wird und auf das, was man nicht vermissen wird. Eine
Einverständniserklärung für die Publikation gehört mit dazu.

Diese Fotos werden der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt und die Idee ist, möglichst viele Menschen an der Fotoaktion zu beteiligen um den Zusammenhalt der Menschen von Hörn, Königshügel und Muffet zu zeigen und zu festigen. Es wäre schön, wenn insbesondere auch ältere Menschen, die von Freunden oder Verwandten versorgt werden, sich daran beteiligen könnten. Ein solches Foto ist kontaktfrei herzustellen, andere können es als Selfie produzieren und an das Begegnungszentrum per Email schicken:

Ansprechpartner

Dr. Ingrid Schmidt
Sprecherteam Stadtteilkonferenz
0241/99781-104
begegnungszentrum@haus-hoern.de

Auf der Hörn wird vom Balkon gesungen

veröffentlicht am 20. April 2020

Da lassen sogar die Bauarbeiter an der Straße ihren Presslufthammer pausieren: Für die Bewohner des Seniorenwohnzentrums Haus Hörn gab es am Mittwochnachmittag ein besonderes Konzert. Sie mussten dafür bloß auf den Balkon treten.

„Hoch auf dem gelben Waaagen“, schmettern Hein Lindgens und Josef Hubert Bruynswyck am Mittwochnachmittag. Begleitet werden sie dabei von Frank Hecht am Akkordeon, von Michaela Chiric an der Querflöte – und von vielen, vielen Bewohnerinnen und Bewohnern des Seniorenzentrums Haus Hörn. Ein Mitsingkonzert, und das in Zeiten des Kontaktverbots? Kein Problem, denn die Seniorinnen und Senioren stehen und sitzen auf den Balkonen ihrer Wohnungen. Ein Balkonmitsingkonzert, also. Ebenfalls textsicher dabei und sichtlich froh, dass alles geklappt hat: Dr. Ingrid Schmidt, Leiterin des Betreuten Wohnens an Haus Hörn. Sie war diejenige, die den Stein ins Rollen gebracht hat.

„Ich habe das im Fernsehen gesehen“, sagt sie im Gespräch mit unserer Redaktion. In Italien und Spanien, wo die Menschen durch die Corona-Krise noch deutlich mehr Einschränkungen in Kauf nehmen müssen als bei uns, hätten Menschen von ihren Balkonen und Dachterrassen aus Musik gemacht, um sich gegenseitig aufzuheitern. „Da dachte ich, das können wir auch.“ Zwar gibt es im Bereich des Betreuten Wohnens am Haus Hörn kein komplettes Besuchsverbot. Dennoch sind die Bewohnerinnen und Bewohner in ihrem Alltag eingeschränkt.

Denn das Begegnungszentrum ist geschlossen, und Angehörige werden inständig gebeten, Besuche nur kurz zu halten und auch keine Enkelkinder mitzubringen. Den Menschen fehle also der Austausch, auch wenn sie häufig schon schlimmere Situationen erlebt hätten als die derzeitige, sagt Ingrid Schmidt. „Von daher wollten wir das mit diesem Konzert einfach mal ausprobieren.“

Hilfe von der Feuerwehr

Die Hausbewohner waren schnell informiert, die Musiker schnell akquiriert. Und auch Hilfe von der Feuerwehr gab es: Denn statt eines Verstärkers bedient sich Hein Lindgens an diesem Nachmittag einfach eines Megafons der Feuerwehr, um sich auch auf den Balkonen der höheren Stockwerke Gehör zu verschaffen.

Die Aktion und vor allem auch die Auswahl der Volkslieder kommt gut an bei den Bewohnerinnen und Bewohnern. Außer „Hoch auf dem gelben Wagen“ wird noch „Im Märzen der Bauer“, „Das Wandern ist des Müllers Lust“ und „Der Mai ist gekommen“ gesungen.

„Das ist wirklich nett, dass die hier sowas für uns veranstalten“, sagt eine Bewohnerin, die hinunter in den Hof gekommen ist. Ihre Schwester ist zu Besuch, die beiden sitzen auf der Holzbank und lassen sich die Sonne ins Gesicht scheinen. „Aber das ist hier generell so, dass es viele Angebote gibt“, schiebt die Seniorin hinterher. Ja, Corona sei natürlich ein Thema. Man könne sich dem ja kaum entziehen. „Aber umso schöner, dass wir hier eine Ablenkung bekommen.“ Die Ablenkung ist sogar so schön, dass die Bauarbeiter, die gerade an der Ahornstraße tätig sind, eine Pause einlegen. Der Presslufthammer schweigt, damit die Seniorinnen und Senioren die Musikinstrumente und sich selbst besser hören können.

„Wir werden in den kommenden Tagen hören, wie die Resonanz auf die Aktion ist. Wenn den Leuten das gefallen hat, werden wir das wiederholen.“ Zumindest am Mittwochnachmittag sieht es ganz danach aus, dass Hein Lindgens die Feuerwehr bald noch einmal um das Megafon bitten kann...

Quelle: Aachener Nachrichten vom 1. April 2020

Mit freundlicher Genehmigung der Zeitungsverlag Aachen GmbH, Aachen, http://www.zeitungsverlag-aachen.de/