Begegnungszentrum » Aktuelle Aktionen

PlauderPartner*in

veröffentlicht am 20. Januar 2021

Menschen brauchen Menschen

In dieser schwierigen Zeit betrifft Einsamkeit viele Menschen in unserem Viertel und wir möchten Ihnen allen gerne Unterstützung anbieten – soweit dies unter den Bedingungen der Kontaktbeschränkungen möglich ist.

Unabhängig davon, wie viele Punkte Sie in Ihrer Auswertung erreicht haben, möchten die Stadtteilkonferenz Hörn, Königshügel, Muffet und das Pluspunkt Begegnungszentrum Hörn Sie einladen, Teil des Projektes PlauderPartner*innen zu werden. Damit nehmen Sie Möglichkeiten wahr, die Sie mit anderen Menschen zusammenbringen, selbst wenn es erst mal nur unverbindliche Kontakte sind. Hier können Sie lernen, dass niemand alleine mit diesem Problem ist. Bedenken Sie, dass viele Menschen unter Einsamkeit leiden.

Alles, was Sie tun müssen, ist Kontakt mit Ihrem Begegnungszentrum/Ihrer Stadtteilkonferenz aufzunehmen.

Der erste Schritt liegt bei Ihnen, sich gegen Einsamkeit zu stellen und wieder mehr Kontakte mit Ihrer Nachbarschaft zu haben.

Einsamkeit kann bekämpft werden!
Melden Sie sich unter: 0241/99 78 11 04 bei Frau Dr. Schmidt, wenn Sie etwas für sich oder auch für andere tun möchten.

„Die Ausbildung“

Ein Workshop befähigt Sie, am Telefon mit neuen Menschen Kontakt aufzunehmen, Gesprächsangebote zu machen, Ihre Telefonstimme zu schulen und wahrzunehmen, dass jede Person von Einsamkeit betroffen sein kann.

Bewusst wollen wir hier nicht trennen in „Partner und Klient“ sondern jedem das geben, was gewünscht wird: Die einen möchten mehr Kontakte haben, die anderen können mehr Kontakte pflegen – Sie sehen: Durch Kontakte ist immer geholfen.

So wirkt ein PlauderPartner in beide Richtungen. Laden Sie gerne Ihre vielleicht einsame Nachbarin oder Nachbarn zu dem Projekt ein – für Gesprächsstoff ist gesorgt.

Mit dem Projekt PlauderPartner*innen möchten wir Ihrer Nachbarschaft die Möglichkeit geben, etwas für andere Menschen zu tun – aber auch Ihnen Möglichkeiten anbieten, der Einsamkeit ein wenig zu entfliehen.

Der Workshop findet nach Rücksprache telefonisch statt.

Auch wenn Sie nur ab und zu mal angerufen werden möchten, melden Sie sich bei den PlauderPartner*innen denn: Menschen brauchen Menschen!

2020 – Corona, meine Maske und Ich

veröffentlicht am 7. Mai 2020

Liebe Bewohnerinnen
und Bewohner von Hörn, Königshügel, Muffet,

wenn wir in ein oder zwei Jahren auf diese Zeit zurückblicken, werden wir feststellen, dass es eine ziemlich unwirkliche Situation war.

Die meisten von uns sind in irgendeiner Form mehr oder minder stark von den Einschränkungen betroffen, viele haben Angst, manche sind genervt und wieder andere vermissen die geselligen Aktivitäten.

Alle stehen neuen Fragen gegenüber!

Wenn wir aus der Zukunft zurückblicken, werden viele Fragen
beantwortet sein.

Um als Viertel eine gemeinsame Erinnerung zu schaffen,
möchten die Stadtteilkonferenz Hörn, Königshügel, Muffet und das Pluspunkt
Begegnungszentrum Hörn eine Plattform anbieten:

 „2020: Corona, meine Maske und ich“

Wir möchten Ihre Bilder auf der Internetseite der Stadtteilkonferenz sammeln und darstellen, die ein Foto mit Maske und zwei Statements (als Stichworte) enthalten.

Die Statements beziehen sich auf das, was man in der Zukunft
aus dieser Zeit vermissen wird und auf das, was man nicht vermissen wird. Eine
Einverständniserklärung für die Publikation gehört mit dazu.

Diese Fotos werden der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt und die Idee ist, möglichst viele Menschen an der Fotoaktion zu beteiligen um den Zusammenhalt der Menschen von Hörn, Königshügel und Muffet zu zeigen und zu festigen. Es wäre schön, wenn insbesondere auch ältere Menschen, die von Freunden oder Verwandten versorgt werden, sich daran beteiligen könnten. Ein solches Foto ist kontaktfrei herzustellen, andere können es als Selfie produzieren und an das Begegnungszentrum per Email schicken:

Ansprechpartner

Dr. Ingrid Schmidt
Sprecherteam Stadtteilkonferenz
0241/99781-104
begegnungszentrum@haus-hoern.de

Auf der Hörn wird vom Balkon gesungen

veröffentlicht am 20. April 2020

Da lassen sogar die Bauarbeiter an der Straße ihren Presslufthammer pausieren: Für die Bewohner des Seniorenwohnzentrums Haus Hörn gab es am Mittwochnachmittag ein besonderes Konzert. Sie mussten dafür bloß auf den Balkon treten.

„Hoch auf dem gelben Waaagen“, schmettern Hein Lindgens und Josef Hubert Bruynswyck am Mittwochnachmittag. Begleitet werden sie dabei von Frank Hecht am Akkordeon, von Michaela Chiric an der Querflöte – und von vielen, vielen Bewohnerinnen und Bewohnern des Seniorenzentrums Haus Hörn. Ein Mitsingkonzert, und das in Zeiten des Kontaktverbots? Kein Problem, denn die Seniorinnen und Senioren stehen und sitzen auf den Balkonen ihrer Wohnungen. Ein Balkonmitsingkonzert, also. Ebenfalls textsicher dabei und sichtlich froh, dass alles geklappt hat: Dr. Ingrid Schmidt, Leiterin des Betreuten Wohnens an Haus Hörn. Sie war diejenige, die den Stein ins Rollen gebracht hat.

„Ich habe das im Fernsehen gesehen“, sagt sie im Gespräch mit unserer Redaktion. In Italien und Spanien, wo die Menschen durch die Corona-Krise noch deutlich mehr Einschränkungen in Kauf nehmen müssen als bei uns, hätten Menschen von ihren Balkonen und Dachterrassen aus Musik gemacht, um sich gegenseitig aufzuheitern. „Da dachte ich, das können wir auch.“ Zwar gibt es im Bereich des Betreuten Wohnens am Haus Hörn kein komplettes Besuchsverbot. Dennoch sind die Bewohnerinnen und Bewohner in ihrem Alltag eingeschränkt.

Denn das Begegnungszentrum ist geschlossen, und Angehörige werden inständig gebeten, Besuche nur kurz zu halten und auch keine Enkelkinder mitzubringen. Den Menschen fehle also der Austausch, auch wenn sie häufig schon schlimmere Situationen erlebt hätten als die derzeitige, sagt Ingrid Schmidt. „Von daher wollten wir das mit diesem Konzert einfach mal ausprobieren.“

Hilfe von der Feuerwehr

Die Hausbewohner waren schnell informiert, die Musiker schnell akquiriert. Und auch Hilfe von der Feuerwehr gab es: Denn statt eines Verstärkers bedient sich Hein Lindgens an diesem Nachmittag einfach eines Megafons der Feuerwehr, um sich auch auf den Balkonen der höheren Stockwerke Gehör zu verschaffen.

Die Aktion und vor allem auch die Auswahl der Volkslieder kommt gut an bei den Bewohnerinnen und Bewohnern. Außer „Hoch auf dem gelben Wagen“ wird noch „Im Märzen der Bauer“, „Das Wandern ist des Müllers Lust“ und „Der Mai ist gekommen“ gesungen.

„Das ist wirklich nett, dass die hier sowas für uns veranstalten“, sagt eine Bewohnerin, die hinunter in den Hof gekommen ist. Ihre Schwester ist zu Besuch, die beiden sitzen auf der Holzbank und lassen sich die Sonne ins Gesicht scheinen. „Aber das ist hier generell so, dass es viele Angebote gibt“, schiebt die Seniorin hinterher. Ja, Corona sei natürlich ein Thema. Man könne sich dem ja kaum entziehen. „Aber umso schöner, dass wir hier eine Ablenkung bekommen.“ Die Ablenkung ist sogar so schön, dass die Bauarbeiter, die gerade an der Ahornstraße tätig sind, eine Pause einlegen. Der Presslufthammer schweigt, damit die Seniorinnen und Senioren die Musikinstrumente und sich selbst besser hören können.

„Wir werden in den kommenden Tagen hören, wie die Resonanz auf die Aktion ist. Wenn den Leuten das gefallen hat, werden wir das wiederholen.“ Zumindest am Mittwochnachmittag sieht es ganz danach aus, dass Hein Lindgens die Feuerwehr bald noch einmal um das Megafon bitten kann...

Quelle: Aachener Nachrichten vom 1. April 2020

Mit freundlicher Genehmigung der Zeitungsverlag Aachen GmbH, Aachen, http://www.zeitungsverlag-aachen.de/

Haus Hörn ist jetzt bei Skype aktiv

veröffentlicht am 30. März 2020

Um die Bewohner unseres Hauses in Zeiten der Corona-Maßnahmen nicht gänzlich von Ihnen als Angehörige abzuschirmen, hat das Haus Hörn Tablets gekauft und darauf Skype installiert.
Somit wollen wir Ihnen wenigstens die Kommunikation per Videotelefonie ermöglichen.

Wie können Sie als Angehörige mit einem Bewohner/ einer Bewohnerin des Seniorenhauses in Kontakt treten?

  1. Auf dem Wohnbereich anrufen und der Pflege den Wunsch eines Videotelefonats mitteilen.
  2. Danach öffnen Sie als Angehörige Skype und suchen über die Suchfunktion den Namen „shtabawb1“ (für WB 1) „shtabawb2“ (für WB 2) „shtabawb3“ (für WB3).
  3. Dann das entsprechende Profil anwählen (Haushörn SHTabAWB….) und auf das Videoanruf Symbol klicken.
  4. Das Tablet wird dem Bewohner ausgehändigt und gewartet, bis der Anruf eingeht.

Demenz … fluchen hilft nicht. Reden schon!

veröffentlicht am 24. Januar 2020

Die Situation ist schon nicht
mehr ganz neu für Sie: ein Angehöriger oder Familienmitglied ist an einer
Demenz erkrankt. Sie haben schon etwas darüber gelernt und noch mehr gelesen.
Im Alltag stehen Sie aber oft hilflos und allein.  Sie versuchen alles, der erkrankten Person das
Leben so angenehm wie möglich zu machen. Aber der Umgang mit der Situation wird
nicht einfacher und Sie stoßen an Ihre Grenzen.

Neues
Gruppenangebot für Angehörige von Menschen mit Demenz:

Demenz … fluchen hilft nicht. Reden schon!

In diesem Gesprächskreis
können Sie sich in einem geschützten Raum mit Menschen austauschen, die in
ähnlicher Situation sind. Diese Gespräche unterstützen Sie und helfen Ihnen
jenseits von Scham und Verzweiflung zu einem kräfteschonenderen Umgang mit der
erkrankten Person zu kommen.

Die Treffen finden einmal im Monat jeweils am Donnerstag um 18 Uhr im BGZ-Raum des Haus Hörn/Pluspunkt Begegnungszentrum statt.

Termine für 2020:
Mi 19.02.20,
Do 19.03.20,
Do 23.04.20,
Mi 20.05.20,
Do 18.06.20

Wenn Sie das Interesse an
einem Austausch und ggf. regelmäßigen Treffen mit Menschen haben, die in
ähnlicher Situation leben, dann melden Sie sich bitte an bei:

Dr. Ingrid Schmidt, Pluspunkt Begegnungszentrum
Hörn, Johannes-von-den-Driesch-Weg 10, 52074 Aachen, Tel 0241/99781104, begegnungszentrum@haus-hoern.de.